Preislage ist konstant. Preise für Einfamilienhäuser sind weitgehend stabil, wobei es im Bezirk ein deutliches Nord-Süd-Gefälle gibt.

Von Andrea Panzenböck. Erstellt am 08. September 2014 (11:25)
Martin Zehetner vom RE/MAX- Team Wieselburg ist mit dem Angebot im Bezirk zufrieden
NOEN, privat/Franz Weingartner - Fotograf A
Eine vor Kurzem von RE/MAX Austria veröffentlichte Statistik über die aktuelle Entwicklung des Einfamilienhausmarktes zeigt, dass dieser in ganz Österreich weitgehend konstant ist. Ein niederösterreichisches Einfamilienhaus kostet typischerweise 158.550 Euro. Was den Bezirk Scheibbs betrifft, so liegt dieser mit durchschnittlich 128.000 Euro deutlich unter dem NÖ-Wert.

„Es gibt zurzeit keinen Immobilienboom“

Im Bezirk zeigt sich außerdem ein starkes Nord-Süd-Gefälle. „Während ein Haus in Scheibbs oder Wieselburg deutlich mehr kostet, wird es ab Gaming preislich schwieriger, was vor allem an der Infrastruktur und dem Mangel an Arbeitsplätzen liegt“, meint Martin Zehetner vom RE/MAX Immo-Team Wieselburg.

Das typische Einfamilienhaus im Bezirk soll rund 130 Quadratmeter haben. Seit Neuestem erfreut sich der Bungalow wieder großer Beliebtheit. Mehrfamilienhäuser respektive „Luxusimmobilien“ mit mehr als 200 Quadratmetern Wohnfläche haben es laut Zehetner zunehmend schwerer, da die Kunden vor allem seit Anfang des Jahres sehr preisbewusst kaufen: „Es gibt zurzeit keinen Immobilienboom. Der Anlagegedanke ist bei den meisten nicht vorhanden, weshalb auch nicht jeder Preis ‚funktioniert‘ – es wird gespart, weshalb auch bestehende Immobilien immer mehr in den Fokus rücken, da ein Neubau weniger preiswert ist.“

Die Statistik zeigt außerdem, dass dem derzeitigen Angebot eine gute Nachfrage gegenüber steht. Das trifft auch für den Bezirk Scheibbs zu, mit Ausnahme von großen Liegenschaften und Gewerbeimmobilien – hier ist das Angebot deutlich höher als die Nachfrage.