Glasfaserausbau in Steinakirchen und Wang: War dann doch sehr deutlich

Erstellt am 10. März 2022 | 10:51
Lesezeit: 3 Min
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Freuen sich über das „Ja“ zum Glasfasernetzausbau, von links: Raimund Fischer (nöGIG), Vizebürgermeister Markus Heigl, Bürgermeister Franz Sonnleitner (beide Wang), Bürgermeister Wolfgang Pöhacker, geschäftsführender Gemeinderat Günter Mondl und Melanie Scholze-Simmel (nöGIG).
Foto: nöGIG
Wang hat mit 67 Prozent höchsten Wert der Phase 2, Steinakirchen übersprang mit 57 Prozent 42-Prozent-Mindestmarke klar.
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Jetzt ist es definitiv: Die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) wird im Auftrag des Landes das Glasfasernetz in den beiden Gemeinden errichten. Sowohl Steinakirchen als auch Wang haben die 42-Prozent-Mindestbestellquote deutlich überschritten.

„Ich bin stolz darauf, dass wir diesen wichtigen Schritt gemeinsam gesetzt haben. Mit dem Glasfaserausbau schaffen wir die besten Rahmenbedingungen für eine zukunftsfitte Region“, freut sich Steinakirchens Bürgermeister Wolfgang Pöhacker über die letztendlich doch sehr hohe Bestellquote von 57 Prozent der betroffenen Bevölkerung. Noch um zehn Prozent mehr weist die Gemeinde Wang auf. „Unsere Gemeinde hat damit den höchsten Prozentsatz aller Gemeinden in dieser Sammelphase zwei“, ist Bürgermeister Franz Sonnleitner zufrieden, vor allem auch angesichts des relativ groß geplanten Ausbaugebietes.

Der Zeitplan für die Umsetzung des Projekts sieht vor, dass die Ergebnisse der Ausschreibungen an die Baufirmen, die das Projekt übernehmen können, bis April vorliegen. Die weiteren notwendigen Voraussetzungen für die Errichtung der Glasfaserinfrastruktur werden im Anschluss geprüft. Noch im April sollen die Bürgerinnen und Bürger, die eine Bestellung abgegeben haben, die Bestätigung für ihre Bestellung erhalten. Startschuss für den Bau wird im Sommer sein. 2023 sollen die ersten Anschlüsse aktiviert werden.

Bestellungen können auch weiterhin abgegeben werden. Nur statt bisher 300 Euro kostet der Einzelanschluss nun 600 Euro, nach Fertigstellung des Netzes 900 Euro. Das aktuell gültige Bestellformular ist unter www.noegig.at/bestellung zu finden.

In Wang läuft parallel zur nöGIG-Ausschreibung auch die Ausschreibung für die Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in der Hauptstraße. „Wir hoffen, hier eine gemeinsame Baufirma zu bekommen. Das macht die Koordination einfacher“, sagt Bürgermeister Sonnleitner. Zusätzlich wird in Wang am flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes gearbeitet. „Wir wollen auch jenen Liegenschaften, die nicht in das Ausbauprogramm der nöGIG fallen, einen Glasfaseranschluss ermöglichen. Dazu gibt es noch im März eine Besprechung mit Matthias Repper“, erklärt Sonnleitner.

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