Wieselburger Designerin Liebmann: Mode nach Maß“ . Wieselburger Designerin Regina Liebmann kooperiert mit Modelagentur. Ihre maßgeschneiderte Mode rückt dabei ins Blitzlicht.

Von Valerie Dallhammer. Erstellt am 05. August 2021 (11:12)
International bekannt - Wieselburger Designerin Liebmann: Mode nach Maß“
Die Kleider, die Regina Liebmann in ihrem Atelier in Wieselburg schneidert, werden häufig von Topmodels, wie Sarah Kühschweiger getragen.
Regina Liebmann

Ihre Kleidung ist längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt und wurde schon von Models aus aller Welt getragen. Die Rede ist von Haute-Couture-Designerin Regina Liebmann. Die Wieselburgerin arbeitet mittlerweile seit über 40 Jahren als Modedesignerin und machte sich mit ihrem Verkaufskonzept „Mode nach Maß“ einen Namen in der Kleiderbranche.

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Die Kleider, die Regina Liebmann (links) in ihrem Atelier in Wieselburg schneidert, werden häufig von Topmodels, wie Sarah Kühschweiger (rechts), getragen.
Regina Liebmann, Nicole Schneeberger

Begonnen hat sie ihre Karriere ganz klassisch mit einer Lehre zur Damenkleidermacherin. Darauf folgten einige Jahre Arbeitserfahrung bei diversen Betrieben und schließlich die Eröffnung ihres eigenen Ateliers in Wieselburg. Darin schneidert sie als diplomierte Farb- und Stilberaterin nun bereits seit mehr als 20 Jahren Kleidung nach Wunsch ihrer Kundinnen. Um ihnen bestmögliche Modeberatung auf dem neuesten Stand zu gewährleisten, absolviert Regina Liebmann neben ihrer Tätigkeit als Schneiderin laufend Aus- und Weiterbildungen.

„Ich stimme jedes Kleidungsstück auf den Typ und die Form der Kundin ab.“ Regina Liebmann, Modedesignerin aus Wieselburg

Ihr Kundenkreis hat sich im Laufe der Jahre auf ganz Österreich ausgeweitet und reicht mittlerweile sogar bis nach Italien. „Das ist kein Geschäft, in das man nur kurz mal einen Blick reinwirft und dann wieder geht. Die Kunden suchen wirklich gezielt meinen Kontakt und kommen für die Ware auch von weit her“, weiß Liebmann. Hinsichtlich des breit gefächerten Kleiderangebots ist dies vollkommen nachvollziehbar.

Von Dirndl über Ball- und Hochzeitskleider bis hin zu Businesskleidung ist in ihrem Geschäft alles vertreten. Auf die Wünsche der Kundin angepasst, schneidert die Wieselburgerin dann aus hochwertigen Stoffen ein persönliches Unikat.

Doch der Einflussbereich der Modeschöpferin endet keineswegs in Wieselburg, im Gegenteil: Die Kleidungsstücke der Wieselburgerin werden bei Gelegenheit auf namhaften Laufstegen und Modeschauen präsentiert.

Auch bei diversen Schneider-Wettbewerben nahm die Designerin schon teil und das selten erfolglos: Sie schaffte es beim „Haute Couture Austrian Award“ zweimal in Folge bis ins Finale und konkurrierte beim World Master Tailor Congress in Salzburg mit internationalen Designern.

Fotoshooting mit internationalem Model

Das neueste Projekt der Wieselburger Modedesignerin ist ein Fotoshooting mit der Kärntner Schönheit Sarah Kühschweiger, die als internationales Topmodel unter anderem bereits in New York und Los Angeles am Laufsteg stand. Dieses Mal dienten die Straßen Wiens als Kulisse, um Wieselburger Mode in Szene zu setzen.

Vermittler dieses Deals ist der Modelmanager Dominik Wachta, der als Gründer der Fernsehsendung „Österreichs Nächstes Topmodel“ Bekanntheit erlang. Vor Kurzem startete der gebürtige Vorarlberger mit seiner neuen Modelagentur „1st Place Models“ durch und suchte die passende Kleidung für Fotoshootings.

Die Wahl fiel auf Regina Liebmann, welche das Angebot dankend annahm: „Obwohl ich bereits Erfahrung mit Models habe, ist die Arbeit doch sehr aufregend.“ Dass Dominik Wachta ihre Kleidung für das Shooting heranzog, erklärt sich die Designerin folgendermaßen: „Dominik und ich kennen uns schon viele Jahre und deshalb weiß er, wie ich arbeite, und schätzt die Qualität meiner Kleidung. Er wollte elegante Mode, vor allem Abendkleider und die bekommt er bei mir in Hülle und Fülle.“

Doch trotz des glamourösen Angebots bleibt Regina Liebmann stets bescheiden: „Ich freue mich über jede Modenschau und jedes Fotoshooting, aber meine Hingabe gilt nach wie vor meinen Kunden im Laden.“