Glasfaser in Purgstall: Der erste Schritt. Marktgemeinde erhält von nöGIG Status der „bedingten Baureife“. Bürger, die sich vorangemeldet hatten, haben Bestätigung des Vertragsabschlusses erhalten.

Von Karin Katona. Erstellt am 23. April 2021 (05:13)
Vizebürgermeister Erik Hofreiter, Bürgermeister Harald Riemer und Glasfaser-Beauftragter Christian Müller freuen sich über den nächsten Schritt in die Glasfaser-Zukunft: Das nöGIG-Projekt ist genehmigt. Foto: Karin Katona
Karin Katona

Die Marktgemeinde Purgstall ist unterwegs in die Glasfaser-Zukunft. Die nöGIG (Niederösterreichische Glasfaserinfrastruktur GmbH) verkündete eine frohe Botschaft: Purg stall hat nach Überprüfung aller Unterlagen, sprich Anmeldungen, den Status der „bedingten Baureife“ erreicht. Die Vorverträge werden nun in Verträge umgewandelt.

Alle Purgstaller, die im Rahmen des nöGIG-Glasfaserausbauprojekts für einen Anschluss vorangemeldet hatten, haben ein Schreiben von der nöGIG erhalten, dass die bestellten Anschlüsse hergestellt werden können. Sie werden außerdem gebeten, die bei der Bestellung angegebenen Daten nochmals zu kontrollieren und gegebenenfalls richtigzustellen.

Nach Ablauf einer 14-tägigen Frist geht das Projekt weiter an die nöGIG, die Vorbereitungen für das Bauprojekt können beginnen. „Zuerst wird mit den Baufirmen verhandelt. Mitte Mai wissen wir dann mehr und können vielleicht schon starten“, sagt Bürgermeister Harald Riemer, der sich über den gelungenen Einstieg in das nöGIG-Glasfaserprojekt freut.

„Wir werden unter den ersten Gemeinden in Niederösterreich sein, die durch die Errichtung einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastrukutr zukunftsfit werden“, freut sich auch der Glasfaser-Beauftragte im Gemeinderat, Christian Müller (Die Grünen).

Es war ein langer Weg: Zwei Mal wurde in Purgstall die Anmeldefrist für das Glasfaserausbau-Projekt verlängert, weil die Anmeldungen knapp an der erforderlichen Grenze vorbeigeschrammt waren. Letztendlich erwies sich die Überzeugungsarbeit als erfolgreich: Purgstall erreichte die für den Einstieg ins Projekt erforderliche Zahl von Anmeldungen und profitiert jetzt vom zukunftsfitten, schnellen Internet.

„Wer jetzt noch einsteigen will, kann sich auf www.noegig.at Informationen holen. Dort finden sich auch die Anbieter, die man sich in unserer Gemeinde aussuchen kann. Es kommen aber immer wieder neue Anbieter dazu“, weiß Christian Müller.