wifi4eu: Randegg ist im Rennen um Hotspot . Randegg hat sich als einzige Gemeinde im Bezirk für EU-Förderung „wifi4eu“ beworben. Nun heißt es abwarten, ob die Gemeinde die 15.000 Euro auch bekommt.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 05. Mai 2018 (05:00)
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VP-Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger würde sich über EU-Förderung freuen.
Christian Eplinger

Randegg bleibt im Bezirk Scheibbs die Vorreitergemeinde, was den Ausbau des Internetzugangs angeht. Bereits im Februar stand fest, dass der Eigenausbau von Glasfaser-Breitband kommt – rund 2,5 Millionen investiert Randegg in die moderne Infrastruktur, der Baustart ist für den Sommer geplant. Nun geht die Gemeinde noch einen Schritt weiter: Als einzige Ortschaft im Bezirk hat sich Randegg für „wifi4eu“ beworben.

Mit der „wifi4eu“-Förderung sollen europaweit an öffentlichen Orten Wlan-Hotspots errichtet werden, die für die Bürger kostenlos zugänglich sind. Bis 2019 werden insgesamt
120 Millionen Euro in fünf Ausschreibungen in einem Online-Verfahren nach dem „First-Come-First-Served-Prinzip“ in den Ausbau der lokalen Infrastruktur fließen. Je Ausschreibung gibt es die Möglichkeit für Gemeinden einen Gutschein über eine Förderung von 15.000 Euro zu bekommen.

Freier Hotspot soll am Marktplatz entstehen

„Wir drücken jetzt die Daumen, dass wir unter jenen Gemeinden sind, die zum Zug kommen“, erklärt VP-Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gemeinderat Matthias Repper ist es ihr ein Anliegen, Randegg internetfit zu machen. „Mit unserem Glasfaser-Breitband-Ausbau ist es wichtig, dass wir das schnelle Internet dann auch für die Bevölkerung zugänglich machen.“ Und das soll am besten am Marktplatz mit einem Hotspot passieren. „Da haben wir Sitzmöglichkeiten, Jugendlichen halten sich hier auf und Personen warten auf den Bus – ich denke, dass sich der Ort sehr gut eignet“, ist Fuchsberger auch für die Unterstützung von Repper dankbar.

„Mit unserem Glasfaser-Breitband-Ausbau ist es wichtig, dass wir das schnelle Internet dann auch für die Bevölkerung zugänglich machen.“Claudia Fuchsluger

Sollte die Gemeinde Randegg die Förderung nicht erhalten, so heißt das nicht das Aus für den Hotspot: „Dann müssen wir weiterschauen. Grundsätzlich ist uns ein freies Internet für die Bevölkerung wichtig.“