Gresten: „Kultur mit Maske ist nicht verlockend“

Verein Kulturschmiede verzichtet 2021 auf die Frühjahrsveranstaltungen.

Erstellt am 31. Januar 2021 | 04:44
In der Klage wird an Wirksamkeit der Maske gezweifelt (Symbolbild)
In der Klage wird an Wirksamkeit der Maske gezweifelt (Symbolbild)
Foto: APA

Eine Veranstaltung zu planen, fällt momentan sehr schwer. Deshalb hat der Verein Kulturschmiede entschieden, das Aboprogramm zu reduzieren. Statt sechs Veranstaltungen (drei im Frühjahr, drei im Herbst) finden heuer nur die drei Herbstveranstaltungen statt.

„Wie sich die Lage jetzt gerade entwickelt, bin ich froh, dass wir da nichts geplant haben. Wir haben uns nicht drüber getraut. Das hätte uns nur Probleme gemacht“, sagt Obmann Karl Simader. Und im Herbst werden genau die Veranstaltungen nachgeholt, die 2020 im Herbst ausgefallen sind.

Das Abonnement für die bisherigen Abonnenten bleibt bestehen. „Der Großteil nimmt das auch so an, da gibt es großen Zuspruch. Wer sein Abonnement nicht mitnehmen möchte, der bekommt die Kosten für das halbe Abo retourniert“, erklärt Simader.

Große Hoffnung wird dann in das Jahr 2022 gesetzt. „Wir hoffen, dass dann wieder ein normales Jahresprogramm möglich ist. Denn mit den begrenzten Sitzplätzen ist das für uns finanziell nicht tragbar“, erzählt der Obmann.

Nach Lockdown hat sich Publikum fast halbiert

Für gewöhnlich zählt die Kulturschmiede zwischen 180 und 200 Zuseher. Bei der ersten Veranstaltung nach dem ersten Lockdown waren es weniger als 100. „Ein Kulturabend mit Maske und ohne Bewirtung ist für viele auch nicht sehr verlockend“, hat er Verständnis für den schwächeren Zulauf.