Grestener Christoph Großberger: Medien sind seine Welt. Christoph Großberger aus Gresten startet als Filmproduzent durch.

Von Claudia Christ. Erstellt am 20. November 2020 (14:22)
Bereits mit 18 Jahren will Christoph Großberger aus Gresten als Unternehmer die Medienwelt aufmischen.
privat

Er ist 18 Jahre alt und weiß ganz genau, was er beruflich erreichen will: Der Grestner Christoph Großberger startet demnächst als Filmproduzent durch. „Ab 1. Dezember ist es amtlich“, sagt er stolz. Seit zwei Jahren absolviert er eine Ausbildung zum Medienfachmann bei einem regionalen, digitalen Medienhaus. „Für mich war schon als Kind klar, dass es in diese Richtung gehen soll. Ich habe auch schon mit 16 Jahren gewusst, dass ich mich auf jeden Fall selbstständig machen möchte“, erzählt er.

Gesagt, getan. Und so hat der 18-Jährige die Coronazeit genutzt und sich in den vergangenen Monaten im Haus seiner Eltern ein kleines Studio eingerichtet. Insgesamt 8.000 Euro Startkapital flossen in das notwendige Equipment wie Schnitt-PCs, Monitore, Kamera und Objektive.

„Meine Arbeit ist gleichzeitig mein Hobby. Es macht mir einfach großen Spaß.“ Christoph Großberger

Mit dieser Ausrüstung und seinen bisherigen Erfahrungen in der Medienwelt will er nun in die Selbstständigkeit starten. „Bislang habe ich bereits einige kleinere Beiträge gemacht, darunter auch Werbeaufritte für den Scheibbser Burgerladen und den Naturpark. Natürlich alles als Freundschaftsdienste und ohne Bezahlung“, sagt Großberger, der weiß, dass Mundpropaganda die beste Werbung ist.

Zukünftig möchte der Grestner mit Werbespots, Imagefilmen und Socialmedia-Auftritten die Medienbranche im Bezirk und darüber hinaus aufmischen. „Ich möchte auf jeden Fall erfolgreich sein und werde alles dafür tun. Denn ich brenne für meine Arbeit und will gleichzeitig auch junge Menschen dazu motivieren, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.“ Denn vor allem die junge Wirtschaft ist es, die er im Bezirk Scheibbs vermisse. „Bei uns gibt es quasi keine junge Wirtschaft, das finde ich extrem schade. Deshalb möchte ich mich zukünftig auch bei der Jungen Wirtschaft im Bezirk engagieren“, meint er.

Bei so viel Engagement und Einsatz bleibt wenig Zeit für Hobbys. „Meine Arbeit ist gleichzeitig mein Hobby. Es macht mir einfach großen Spaß und das ist für mich das Wesentliche“, sagt er beim NÖN-Telefonat, während er im Wald mit der Kamera unterwegs ist.