Wieselburg will Start-ups in Region etablieren. Stadtgemeinde Wieselburg beauftragt FH-Studenten mit Aufbau eines Start-up-Centers für Unternehmensgründer.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 24. Dezember 2020 (04:53)
Bürgermeister Josef Leitner und das Projektteam „Wiesionäre“, das am Konzept für das Start-up Center mitarbeitet, bestehend aus Sabrina Dietrich, Gregor Kurz, Laura Widmoser, Manuel Kopecky, Betreuer Dietmar Thalhammer und Michelle Heindl (von links). Foto: FHWNWIBU
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Um einen wirtschaftlichen Vorsprung zu haben, braucht eine Region Menschen mit guten Ideen und Unternehmergeist. Wieselburg setzt deshalb nun einen wichtigen Schritt: Die Stadtgemeinde will ein regionales Start-up-Center ins Leben rufen und beauftragte dafür eine Gruppe Studierender des Campus Wieselburg der Fachhochschule Wiener Neustadt.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektwerkstatt“ des Bachelorstudienganges „Produktmarketing & Projektmanagement“ sollen die Studenten des fünften und sechsten Semesters ein Start-up-Center für Unternehmensgründer aufbauen und etablieren. Fachlich unterstützt werden die beiden Projektgruppen „Ecosystem“ und „Wiesionäre“ von Lorena Meierhofer, Dietmar Thalhammer sowie Alexander Höftberger, allesamt wissenschaftliche Mitarbeiter des Campus Wieselburg.

„Der Campus Wieselburg ist seit zwei Jahrzehnten ein Garant für Marketing auf höchstem Niveau. Das müssen wir verstärkt auch für die Gemeinde und die Region nutzen.“ Wieselburgs Bürgermeister Josef Leitner

„Der Campus Wieselburg ist seit zwei Jahrzehnten ein Garant für Marketing auf höchstem Niveau“, sagt Bürgermeister Josef Leitner, „deshalb war für uns sofort klar, dass wir für dieses Projekt die Profis der Fachhochschule ins Boot holen. Nicht zuletzt, weil sie mit ihrem eigenen Start-up-Center seit Jahren erfolgreiche Jungunternehmer fördern.“

Ziel des Studierendenprojektes ist es deshalb, ein Konzept für das Start-up-Center in Wieselburg und dessen Vermarktung zu erstellen. Der Start des Projektes erfolgte bereits Anfang Oktober. Bisher führten die Studierenden nicht nur eine umfassende Analyse der internationalen Start-up-Szene durch, sondern beschäftigten sich auch explizit mit der jungen Gründerszene in Österreich.

Um wertvolle Einblicke zu gewinnen, führten sie zahlreiche Online-Interviews mit Experten der unterschiedlichsten Interessensvertretungen. So bekamen die Projektgruppen „Ecosystem“ und „Wiesionäre“ Einblick in die österreichische Start-up-Szene und die unterschiedlichen Förderprogramme.

Parallel wurden bereits erste Gespräche mit Unternehmen aus Wieselburg geführt und Absolventen des Campus Wieselburg zu deren Selbstständigkeit interviewt.

„Die Projektgruppen sind – auch unter den derzeitigen Corona-Bedingungen und den damit einhergehenden Restriktionen – im Zeitplan und werden Ende Jänner die ersten Ergebnisse den Vertretern der Stadtgemeinde Wieselburg präsentieren“, freut sich Projektleiterin Lorena Meierhofer vom Campus Wieselburg.

Bis Mitte 2021 soll das Konzept am Tisch liegen, das die Stadtgemeinde mit der Fachhochschule und weiteren Partnern umsetzen will.