Jugend macht Reinsberger Burgarena winterfest

Bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ sanieren 12 Schülerinnen die Burgarena.

Claudia Christ
Claudia Christ Erstellt am 14. Oktober 2021 | 14:06
Burgarena Reinsberg
Foto: NOEN

Streichen, ausbessern und sanieren, steht ab kommenden Donnerstag am Stundenplan von einer Schulklasse aus Krems auf dem Stundenplan. Die zwölf Schülerinnen haben sich im Rahmen ihres Religionsunterrichtes für das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ in Reinsberg beworben. Dabei soll der Freiluft-Veranstaltungsort für den bevorstehenden Winter gut vorbereitet werden. „Neben den Stufen vom Gehweg, die dringend saniert gehören, stehen noch Streicharbeiten von Terrasse, Buffet und Geländer für die Jugendlichen am Plan“, erklärt Projektleiter Robert Plank.

Für Plank sind aber nicht nur die notwendigen Arbeiten an sich relevant, „wichtig ist auch, dass die jungen Menschen sehen, was wir als Kulturdorf mit der Burgarena zu bieten haben. Die Burg ist nicht nur ein Veranstaltungsort für die Hochkultur, sondern auch Treffpunkt für die Jugend“, betont Plank, der auch Jugendliche aus der Umgebung und dem Mostviertel aufruft, bei der Aktion mit anzupacken. „Gemeinsam kann man viel bewirken, wie man bei uns in Reinsberg deutlich sehen kann. Denn nur durch das freiwillige Engagement und das handwerkliche Geschick unserer Dorfbewohner haben wir das Museum als Veranstaltungsort geschaffen.“

Österreichweit lösen im Rahmen dieses Projektes Jugendliche innerhalb der vorgeschriebenen Zeit gemeinnützige Aufgaben. Startschuss ist am 13. Oktober um 16 Uhr.