Mendlingtal: Keine Hinweise, dass Fichte krank war

Erstellt am 16. Oktober 2020 | 14:32
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Tödlicher Wanderunfall nach Baumsturz im Mendlingtal
Tödlicher Wanderunfall nach Baumsturz im Mendlingtal
Foto: Landespolizeidirektion Niederösterreich
Nachdem eine Vierjährige am 3. Oktober im Mendlingtal in Göstling a.d. Ybbs (Bezirk Scheibbs) von einer entwurzelten Fichte erschlagen worden war, gibt es der Staatsanwaltschaft St. Pölten zufolge "derzeit keine Hinweise, dass der Baum krank war".
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Karl Wurzer, Sprecher der Anklagebehörde, hat am Freitagnachmittag auf Anfrage einen Bericht des ORF Niederösterreich bestätigt.

Im Fokus der Ermittlungen steht die Freigabe der Erlebniswelt an jenem Samstag gegen 12.00 Uhr. Das sei die Hauptfrage, sagte Wurzer. Zuvor war das Mendlingtal wegen Sturmes gesperrt gewesen.

In der Causa wird weiterhin wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Bei dem Unfall war die Vierjährige ums Leben gekommen. Eine Schwester und die Großmutter der Mädchen wurden verletzt.

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