Oberndorfs Störche haben vier Junge in ihrem Nest

Erstellt am 01. Juni 2022 | 05:53
Lesezeit: 2 Min
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Vier Storchenküken schauen aus dem Nest auf dem Rauchfang der Familie Gansch. Heuer werden sie hoffentlich überleben.
Foto: Kerstin Taschl
Volles Haus bei Adebar im Horst in Oberndorf.
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Eine neue, sechsköpfige Familie thront seit zwei Wochen im Horst auf dem Dach der Familie Gansch in Oberndorf: Das Storchenpaar hat wieder vier Junge ausgebrütet.

Im vergangenen Jahr hatte das Storchenpaar ebenfalls vier Junge gehabt, die zunächst gut gediehen. Unbemerkt muss sich damals aber im Horst ein Drama abgespielt haben: Alle vier Storchenküken starben innerhalb weniger Tage. Über den Grund gibt es bis heute nur Mutmaßungen.

Familie Gansch vermutete vergiftetes Futter von einer nahe gelegenen Mülldeponie. Storchenexperten weisen aber auch darauf hin, dass Storchenküken während Regen- und Kälteperioden schon nach kurzer Zeit im Nest erfrieren können. Im vergangenen Jahr waren durch eine Kältephase im Mai besonders viele Todesfälle unter Storchenküken zu beklagen gewesen.

Nach dem Tod ihrer Küken hatten die Oberndorfer Störche verstört versucht, ein neues Nest auf dem Kirchturmkreuz zu errichten, das schließlich wegen Gefahr im Verzug von der Feuerwehr entfernt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt waren die Altstörche jedoch schon wieder in ihrem Stamm-Horst auf dem Dach der Familie Gansch. Die vier Oberndorfer Storchenküken geben Anlass zur Hoffnung, dass die schwierigen Zeiten für ihre Eltern nun vorbei sind.

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