Ausstellung „Mein Kochbuch“ in St. Anton

Erstellt am 14. August 2022 | 04:42
Lesezeit: 3 Min
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Waltraud Stöckl mit dem ältesten Exponat, dem Salzburgerischen Kochbuch aus dem Jahre 1719. Geöffnet hat die Ausstellung „Mein Kochbuch“ immer Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr oder für Gruppen ab fünf Personen gegen Voranmeldung unter 07482/48240.
Foto: Eplinger
Ausstellung „Mein Kochbuch“ entführt zu vielen liebevollen Erinnerungen. Ende August wird 250. Besucher erwartet.
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Drei Räume mit zahlreichen Exponaten, die viele Geschichten erzählen. So lässt sich die Ausstellung „Mein Kochbuch“, die seit März dieses Jahres wieder im ehemaligen Café „Plauscherl“ beim Tennisplatz in St. Anton zu sehen ist wohl am besten kurz zusammenfassen. Mit viel Liebe zum Detail hat Helga Steinacher von der Kultur.Region.Niederösterreich diese Ausstellung nach einer Idee von Bürgermeisterin Waltraud Stöckl, selbst begeisterte Köchin und Kochbuchautorin, gestaltet. Unterstützt wurde sie dabei von Franz Pötscher.

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Die von Josefa Brunner selbst gemachten Küchenhelfer.
Foto: Foto Eplinger

Zu sehen ist etwa das aus dem Jahr 1719 stammende „Salzburgerische Kochbuch“ genauso wie das Kochbuch „Die Perle des Eheglücks“. „Dieses Kochbuch hat man bei uns in den 50er- und 60er-Jahren bei einer Vermählung als Geschenk von der Gemeinde bekommen“, erzählt Waltraud Stöckl. Aber auch viele andere Exponate und vor allem auch die verschiedenen Geschirrservices und alten Küchengeräte können eigene Geschichten erzählen – sind sie doch zu 80 Prozent private Leihgaben. „Viele Besucher erinnern sich an vergangene Zeiten, wenn sie die alten Geräte oder Service sehen“, weiß Stöckl, von der selbst einige Leihgaben stammen.

Besucher reisten sogar aus dem Burgenland an

Für Ende August erwartet man den oder die 250. Besucher oder Besucherin der Ausstellung. Der oder die darf sich dann über einen regionalen Schmankerlkorb freuen. „Es ist interessant, woher die Besucher kommen. Wir hatten schon Leute, die sind extra aus dem Burgenland zu uns angereist, weil sie sich für das Thema Kochen und alte Kochbücher interessieren. Die meisten Gäste kommen jedoch aus Niederösterreich oder auch Oberösterreich“, weiß Stöckl.

Übrigens: Noch eine Besonderheit bietet die Kochbuch-Ausstellung. Denn es gibt dort selbst gemachte Küchenhelfer wie Sprudler oder Schneebesen zu kaufen. Die stammen von der Gamingerin Josefa Brunner, die diese Sachen aus Tannen oder Fichtenwipfel herstellt. „Aus einem alten Christbaum wird so ein nützlicher Küchenhelfer“, lächelt Stölckl.

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