Landjugend setzte Meisterprojekte in 42 Stunden um. Ob Wanderweg, Kinderparcours oder Rastplatz – die Landjugend war fleißig im Einsatz.

Von Anna Faltner und Jakob Zuser. Erstellt am 24. September 2019 (02:31)
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42 Stunden haben die Mitglieder der Landjugend Zeit, um ein Projekt in die Tat umzusetzen, das ihnen von der Landjugend NÖ sowie ihrer Gemeinde vorgegeben wird. Dieser Herausforderung stellten sich am vergangenen Wochenende auch drei Landjugend-Ortsgruppen aus dem Kleinen Erlauftal.

Freitagabend um 18 Uhr ging es in Randegg los. Die Aufgabe: Der etwa zwei Kilometer lange Wanderweg rund um den Hochkogelberg sollte beschildert und mit spielerischen Stationen verschönert werden. Sofort starteten die Mädels mit der Planung und entwarfen Schilder, Sprüche und Spiele. Die Burschen machten sich gleichzeitig an die Arbeit, Bänke und Nützlingshotels zu bauen. „Die Beschilderung des Wanderweges war vor allem ein Anliegen der Anrainer. Zum Teil wird auf privaten Feldern spaziert oder Fahrrad gefahren. Auch auf Mutterkühe wird auf den Schildern hingewiesen“, erzählen die Landjugend-Leiter Christina Wieser und Christoph Flazelsteiner. Darüber hinaus gibt es drei Bildergeschichten, die die Entstehung von Säften und Most beschreiben. Dieses Jahr hat die Landjugend Randegg übrigens bereits zum vierten Mal am Projektmarathon der Landjugend NÖ teilgenommen.

Reinsberg und Gresten ebenso erfolgreich

Um Punkt 17 Uhr bekam die Reinsberger Landjugend von Bürgermeister Franz Faschingleitner die Projektaufgabe überreicht. Ein Erlebnisweg für den Burgsteig mit einer Hollywoodschaukel, einem Nützlingshotel und einem Kinderparcours sollte errichtet werden. Nach der Besichtigung wurden die Aufgaben verteilt: Die Mädels arbeiteten an der Umsetzung des Nützlingshotels und der Fühlkästen, während sich die Burschen um den Kinderparcours und die Aussichtsplattform kümmerten. Dass sich das stundenlange Arbeiten bei Tag und Nacht ausgezahlt hat, zeigten die Mitglieder der Landjugend dann bei der Abschlusspräsentation, bei der zahlreiche Kinder sofort die neuen Spielmöglichkeiten ausprobierten.

Unter dem Titel „Natur im Leben am Radweg“ sollte die Grestner Landjugend die Themen Krokustal, Landwirtschaft, Natur, Umwelt und Eisenbahn verknüpfen. Mit viel Engagement arbeiteten viele Burschen und Mädels an der Umsetzung des Projekts. Dabei wurde die Zufahrt zur Gedenkstätte am Radweg erneuert. Dort finden sich nun eine neue Skulptur und Infotafeln zum Thema Landwirtschaft. Außerdem wurde ein neuer Rastplatz mit einem Tisch und Bänken gestaltet. Entlang des Radweges wurden Plätze zum Spielen errichtet und weitere Infotafeln montiert.