Oberndorf: Viele Projekte in der „Pipeline“

Erstellt am 16. April 2022 | 10:35
Lesezeit: 2 Min
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eNu-Regionsleiter Ignaz Röster, Bürgermeister Walter Seiberl, Umweltgemeinderat Stefan Fahrnberger und Landtagsabgeordneter Anton Erber (von links) setzen auf alternative Energieformen.
Foto: Gemeinde Oberndorf
Marktgemeinde Oberndorf will mithilfe des Landes von Öl auf Pellets umstellen und weitere PV-Anlage errichten.
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Dass der Marktgemeinde Oberndorf die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sehr wichtig ist, hat sie schon mehrmals gezeigt. Das Arzthaus wurde von Öl auf Pellets umgestellt. Im Feuerwehrhaus Hub Lehen will man das noch umsetzen. Auf dem neuen Feuerwehrhaus in Oberndorf ist die Errichtung einer 110 kWp Photovoltaikanlage geplant. Mit dem dabei entstehenden Überschussstrom sollen auch der Bauhof und die Kläranlage versorgt werden.

Auf den Dächern des Gemeindeamtes, des Kindergartens, der Schule und der Tribüne auf der Sportanlage hat die Gemeinde dann insgesamt 202 kWp PV-Leistung installiert. Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 57 Haushalten und bewirkt gleichzeitig eine Reduktion von 88 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Um all diese Vorhaben bestmöglich realisieren zu können, hat die Marktgemeinde immer wieder eine umfassende Förderberatung durch das kommunale Förderzentrum NÖ der eNu in Anspruch genommen. Bürgermeister Walter Seiberl und Umweltgemeinderat Stefan Fahrnberger zeigen sich von diesem Service begeistert: „Wir sind sehr bestrebt, Investitionen im Umwelt- und Klimabereich zu tätigen. Mit der Unterstützung des kommunalen Förderzentrums NÖ wird es für uns leichter, alle Förderungen abzuholen. Landtagsabgeordneter Anton Erber sieht noch einen zusätzlichen Aspekt als wesentlich: „Neben der Investition in den Bildungsbereich sind es vor allem der Erhalt und der Bau von kommunalen Bauten und Investitionen in erneuerbare Energien, die unsere Gemeinden umsetzen. In Summe sind die Gemeinden die größten öffentlichen Investoren des Landes“.

Bei Projekten wie jenen in Oberndorf, bei thermischer Sanierung oder energieeffizienten Straßenbeleuchtungen und einigem mehr, begleitet das Förderzentrum jährlich über 1.000 Gemeindeprojekte.

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