Natürliches Grün und neue Trinkbrunnen in Wieselburg

Erstellt am 28. Juli 2022 | 12:51
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Josef Leitner beim neuesten öffentlichen Trinkbrunnen in der Stadtgemeinde, jenem beim Stadtquartier. „Diese Brunnen sind auch eine Art Gesundheitsvorsorge bei Hitzebelastung“, betont das Stadtoberhaupt.
Foto: Eplinger
Unter dem etwas sperrigen Titel „Klimawandelanpassungsstrategie“ präsentiert Bürgermeister Josef Leitner Maßnahmen, wie sich die Stadtgemeinde Wieselburg der Herausforderung stellt.
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Es ist brütend heiß in der Stadt. Der reflektierende Asphalt und die noch immer relativ vielen Autos verstärken die Hitze. Schon nach wenigen Schritten verspürt man den Wunsch nach natürlichem Schatten und Abkühlung.

„Genau da setzen unsere Klimawandelanpassungsmaßnahmen an. Wir versuchen, möglichst viele natürliche Schattenspender in die Stadt hereinzubringen. Da sind zum einen die grünen Oasen in der Adalbert-Stifter-Straße oder der Ybbser Straße oder unser neuer Stadtwald sowie entlang des Erlaufufers beim Zwieselplatz“, erklärt Bürgermeister Josef Leitner. Er verspricht aber, dass damit noch nicht Schluss ist. „Es kann zwar nur einen Stadtwald geben, wir werden aber auch weiterhin möglichst viele kleine Plätze und Restflächen von Grundstücken mit natürlichen Schattenspendern ausstatten“, versichert Leitner.

Auch die Anzahl der öffentlichen Trinkbrunnen im Stadtgebiet ist zuletzt deutlich gestiegen. Mittlerweile zählt man schon acht solcher Brunnen. Zuletzt kam jener beim Stadtquartier hinzu. „Wasserelemente sind gerade bei Temperaturen wie in dieser Woche wichtig. Wir werden nächstes Jahr auch noch diverse Sprinkleranlagen andenken. Hier gibt es unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten in den Städten“, weiß Leitner.

Aber die Klimawandelanpassungsstrategie der Stadtgemeinde beschäftigt sich nicht nur mit der Hitze. Sie inkludiert genauso Maßnahmen für die Fassadenbegrünung, die periodische Überprüfung des Baumkatasters zur Sturmsicherung bis hin zu Maßnahmen gegen Starkregenereignissen, Hang- oder Hochwässern und der damit verbundenen Entsiegelung von Freiflächen, Schaffung von Versickerungsflächen und Hochwasserschutzmaßnahmen. „Wir sind als Stadtgemeinde schon sehr weit, aber gerade bei diesem Punkt kann man nie zu viel tun“, sagt Josef Leitner.

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