Aktuell wenig Handlungsbedarf. Über ungelegte „Gemeinde-Eier“.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 21. April 2021 (05:30)

Vor 50 Jahren gab es im Bezirk Scheibbs die bisher letzten Gemeindezusammenlegungen. Die Gemeinden Wang, Steinakirchen, Purgstall und Oberndorf erhielten „Zuwachs“. Seit damals wird in unregelmäßigen Abständen über weitere Vereinigungen diskutiert – im Bezirk vor allem über die Gemeinden Wieselburg und Wieselburg-Land sowie Gresten und Gresten-Land.

Nicht verwunderlich, haben diese Gemeinden ja nicht nur (fast) den gleichen Namen, sondern auch viele Gemeinsamkeiten – von der Pfarre über Schulen, Vereine bis hin zur Infrastruktur. Zuletzt propagierte die ÖVP Gresten vor der Wahl 2020 die Vorteile einer Großgemeinde – mit mäßigem Erfolg.

Fazit: Der Funke auf die Bevölkerung ist noch nicht so richtig übergesprungen. Ohne diesen wird aber nichts gehen. Aktuell hat man sich daran gewöhnt, zwar in zwei politischen Einheiten zu denken, aber in den meisten Fällen gemeinsam zu handeln. Schlecht? Mitnichten, solange von der Kooperation beide Seiten profitieren.