And the show must go on .... Über die Dramatik rund um die Ennstal Classic in Lunz.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 30. Juli 2019 (05:00)

Es gibt sie, die Momente, in denen man am liebsten davonlaufen will. So geschehen am Freitagvormittag. Seit Monaten läuft Willi Dinstl, damit am Tag X alles perfekt läuft. Lunz am See ist Etappenort der Ennstal Classic.

Heuer bereits zum siebenten Mal. Noch besser, noch professioneller sollte alles funktionieren, sodass sich die knapp 500 Fahrer und Beifahrer, darunter jede Menge Promis, und die knapp 1.500 Besucher in Lunz wohlfühlen und die Gegend als jenes Paradies in Erinnerung behalten, das es ist.

Und dann passiert in unmittelbarer Nähe ein tödlicher Unfall. Ein Unfall, der organisatorisch fast alles über den Haufen geworfen hätte. Ist es pietätlos, dass man den Ennstal Classic-Etappenort Lunz trotzdem durchgezogen hat? Nein. Lunz und die lokalen Organisatoren und Helfer haben es sich verdient, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. Die wenigsten Besucher und Fahrer haben von dem tragischen Vorfall im Vorfeld etwas mitbekommen – und das ist gut so.