Das Hoffen geht wieder weiter. Über die Erhöhung des Rettungsdienstbeitrages.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 19. November 2019 (03:34)

Seit einem Jahr hoffen die Retter auf eine landesweite Regelung bei der Finanzierung der Rettungstransporte. Dann würde es an den internen Strukturen liegen, einen finanziellen Ausgleich der regionalen Gegebenheiten zu schaffen. Und das ist topografisch benachteiligten Bezirksstellen, wie der Scheibbser, weitaus lieber, als alljährlich als „Bittsteller“ zu den Gemeinden pilgern zu müssen.

Ein Rettungsdienst rund um die Uhr und die Aufrechterhaltung von vier Dienststellen kosten Geld. Dessen sind sich alle Beteiligten bewusst. Die neuen Arbeitszeitrichtlinien, weitere Strecken und eine immer stärkere „Taxinutzung“ der Rettungstransporte verschärfen die Situation.

Daher sollte jeder Einzelne für sich überdenken, wenn er einen Rettungstransport für eine Fahrt ins Spital in Anspruch nimmt. Früher gab es da auch Familie und Freunde, die man darum gebeten hatte. Wenn wir darauf nicht mehr zurückgreifen, wird der Rettungsdienst irgendwann unfinanzierbar – egal, wer ihn finanziert.