Das Revival der Sommerfrische. Über die Chancen für den heimischen Freizeittourismus.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 03. Juni 2020 (05:12)

53.013 Nächtigungen verzeichnete die Tourismusgemeinde Göstling in der Sommersaison 2019. 31 Prozent davon – exakt 16.338 Gäste – kamen aus dem Ausland, davon wiederum rund ein Drittel aus Deutschland.

Das heißt aber umgekehrt, dass Göstling so wie die gesamte Region im Sommer ein Urlaubsdomizil für österreichische Gäste ist. Wandern, Radfahren und Natur genießen stehen hoch im Kurs. Der Boom des Ybbstalradweges oder die knapp 1.000 Eintritte am ersten Öffnungstag des Naturparks Ötscher-Tormäuer nach dem Lockdown sind ein deutliches Indiz dafür. Einziger Spielverderber könnte das Wetter sein, wie sich am Pfingstwochenende leider zeigte.

Nichtsdestotrotz birgt die Coronakrise für den heimischen Freizeittourismus eine echte Chance. Auch wenn man den Verlust durch Lockdown und bei Gruppen- und Geschäftsreisen nie aufholen wird können, die Sommerfrische rund um Ötscher, Hochkar und Lunzer See feiert ein Revival. Das gilt es, bestens zu nutzen.