Die positive Gier nach Kultur. Über einen Lichtschimmer am Veranstaltungshorizont.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 20. Mai 2020 (05:02)

Als noch etwas verhalten bezeichneten viele Gastronomen ihre Gäste an den ersten Öffnungstagen nach Corona. Die Vorsicht ist bei den meisten ein ständiger Begleiter.

Und das ist gut so. Dennoch sind die Gäste froh, sich endlich wieder bedienen und bekochen lassen zu können – Maske hin oder her – und das Schnitzerl samt Seiterl Bier auswärts und vielleicht sogar noch mit Freunden zu genießen. Diese in positivem Sinn gemeinte Gier nach Normalität und Gesellschaft könnte sich im Sommer auch auf die wenigen kulturellen Veranstaltungen auswirken.

Die wellenklaenge lunz am see haben am Montag verkündet, dass ihr Festival am See stattfindet. Zwar mit einem abgespeckten Programm – aber immerhin. Es gibt sie 2020 doch noch, die Kultur. Am See, im Freien, vielleicht sogar mit einer 360 Grad-Bühne? Die Zuschauer in Booten. Da wären Abstands- und Vier-Personen-Regel von alleine gegeben. Man darf ja noch Ideen haben und träumen. Das kulturelle Interesse wird auf alle Fälle groß sein.