FPÖ als große Unbekannte. Über interessante Vorzeichen in der Bezirkshauptstadt.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 29. Oktober 2019 (05:00)

Drei Monate noch, dann sind auch die Gemeinderatswahlen schon wieder geschlagen. Die Parteien und Listen bringen sich daher langsam aber sicher in Stellung. In der Bezirkshauptstadt sorgte zuletzt die „Bürger*innenliste Umwelt und Gemeinwohl Scheibbs“ für Gesprächsstoff. Sie ist der offizielle Nachfolger der Scheibbser Grünen und präsentiert mit Joseph Hofmarcher einen prominenten Neueinsteiger.

Spannend wird es in der Bezirkshauptstadt auch, weil sich VP-Bürgermeister Franz Aigner erstmals der Wahl durch die Bürger stellen muss. Dazu kommt die FPÖ als große Unbekannte. 2010 verfehlte die FPÖ den Wiedereinzug in den Gemeinderat deutlich, nachdem man zuvor drei Perioden mit zumindest einem Mandat vertreten gewesen war. 2015 gab es nicht einmal eine Kandidatur. Und 2020? Da ist noch alles offen. Man darf gespannt sein, ob Bezirksobmann Reinhard Teufel bis 18. Dezember einen Kandidaten aus dem Hut zaubert – so lange hat er noch Zeit dafür.