Für Touristen & Einheimische. Christian Eplinger über den Radboom im Ybbstal und dessen (kleine) Kehrseite.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 16. Oktober 2018 (04:00)

Der Ybbstalradweg ist ein Segen für die gesamte Region. Darüber sind sich die Gemeinde- und Landespolitiker sowie die Touristiker einig. Der Radweg lockt um die 50.000 Gäste ins Ybbstal – ein Tal, dessen Lebensader die Natur und der damit auch unmittelbar verbundene (sanfte) Tourismus ist.

Wenn jetzt vereinzelt von direkt betroffenen Anrainern des Ybbstalradweges ein (leiser) Aufschrei über rücksichtslose Radler, gefährliche Hausausfahrten oder zurückgelassenen Müll kommt, dann muss man dafür durchaus Verständnis zeigen. Zu verbessern gibt es immer etwas – und wenn es nur das gegenseitige Verständnis ist. Am erfolgreichen Gesamtprojekt gibt es indes nichts zu rütteln.

Der Ybbstalradweg hat dem Sommertourismus in der Region einen neuen Impuls gegeben. Schneller, als alle erhofft hatten. Aber – und das ist bei diesem Projekt immer wieder hervorzuheben: Der Ybbstalradweg ist nicht nur ein Projekt für Touristen. Er hat auch – bis auf vereinzelte Ausnahmen – ein Mehr an Lebensqualität für die Menschen der Region gebracht, die den Radweg stark nutzen.