Gemeinden als Krisenmanager. über Testungen, Warteschlangen und freiwillige Helfer.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 09. Februar 2021 (12:55)

Seit zwei Wochen bieten viele Gemeinden mit Unterstützung der Einsatzorganisationen und freiwilliger Helfer die kostenlosen Antigen-Schnelltests an. Im Scheibbser Bezirk sind es mittlerweile 14 der 18 Gemeinden, die an unterschiedlichen Tagen insgesamt zwölf Teststationen mehrere Stunden in Betrieb haben. Dadurch werden die Wartezeiten möglichst kurz gehalten.

Für die Gemeinden eine logistische Herausforderung. Neben dem organisatorischen Personal braucht es auch medizinische Kräfte, die die Tests durchführen. Noch gelingt dies relativ gut. Aber der Ansturm der vergangenen Tage zeigt, dass die Aufgabe für die Gemeinden mit den „Eintrittstests“ nicht einfacher wird.

„Testen, testen, testen“ lautet nach wie vor die Devise. Auf lange Sicht werden sich aber auch jene Gemeinden, die jetzt noch keine Teststraßen betreiben, nicht ganz zurücklehnen können. Zumindest Kooperationen beim Auftreiben der Helfer wird es brauchen, wenn man diese Strategie bis Sommer aufrechterhalten will.