Miteinander ist nicht zu finden

Über das politische Hick-Hack in Gaming.

Erstellt am 15. Juli 2020 | 05:01
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Mehr als fünf Monate liegen die Gemeinderatswahlen zurück. In Gaming hatte sich die ÖVP große Hoffnungen auf eine Polit-Wende gemacht. Doch die regierende SPÖ-Fraktion mit Bürgermeisterin Renate (damals noch Gruber) Rakwetz an der Spitze hielt ihren Vorsprung.

Am politischen Umgang miteinander hat das nichts verändert. Die ÖVP kritisiert nach wie vor die mangelnde Informationspolitik der Bürgermeisterin, diese kontert mit klaren Vorgaben und zieht die Projekte nach ihren Vorstellungen durch.

Was darunter leidet, sind Projekte, wie etwa das FF- und Vereinshaus in Lackenhof, das dadurch zum politischen Spielball wird. Beide Seiten sollten daher ein wenig von ihrer (mitunter sturen) Linie abweichen und auf den anderen zugehen. Die Bevölkerung hat das Hick-Hack satt und will gerade in schwierigen Zeiten, dass das Beste für die Menschen im Ort herausgeholt wird. Oder hat uns Corona nicht gelehrt, dass gemeinsam feiern viel schöner ist – doch auch für Politiker oder?