Neue Wege für Lkws gesucht

über die Verkehrspläne der Stadtgemeinde Wieselburg.

Claudia Christ
Claudia Christ Erstellt am 28. Juli 2021 | 05:56

430 Lkw rollen laut letzter Verkehrszählung täglich durch die Grestner Straße ins Kleine Erlauftal. Viel zu viele, wie die Bürgermeister der beiden Gemeinden Wieselburg und Wieselburg-Land jetzt kundtun. Klar, wer möchte schon, dass sich vor seiner Haustüre zig Schwertransporter vorbeiwälzen – und das Tag und Nacht. Eine Belastung für die Anrainer, die sicherlich in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

Wieselburg will dem nun einen Riegel vorschieben und fordert eine „Umleitung“ für Schwertransporter über Purgstall oder Wolfpassing.
Wieselburg ohne Schwerverkehr, eine schöne Vorstellung. Aber ein Szenario, das in der Welt der beiden Bürgermeister von Wolfpassing und Purgstall nicht vorkommen wird. Gespräche hin oder her.

Einfach den Verkehr nach dem Motto „Des einen Freud, ist des anderen Leid“ umzuwälzen, kann keine Lösung für die Region sein. Es kann nur gemeinsame Wege geben, mit Weitblick und Kompromissbereitschaft.