Noch weit weg von Normalität. Über die neuerliche Absage der Wieselburger Messe.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 10. März 2021 (05:16)

Dichtes Gedränge vor den Verkostungsständen, rege Diskussionen und Gespräche auf engstem Raum bei den Verkaufs- und Beratungsständen und ein geselliges gemeinsames Schunkeln, Zuprosten und Mitsingen im Bierzelt. Die Bilder dazu passen so ganz und gar nicht zu unserer aktuellen Zeit. Und werden auch so schnell nicht Realität werden. Wir sind noch weit weg von Normalität.

Dessen sind sich auch die Verantwortlichen der Messe Wieselburg bewusst. Die neuerliche Absage der neu konzipierten Wieselburger Messe und des Wieselburger Volksfestes schmerzt. Aber den Verantwortlichen blieb keine andere Wahl. Alles andere wäre Harakiri mit Anlauf gewesen. Denn den geselligen Teil wegzulassen und sich rein auf eine Fachmesse zu konzentrieren, würde – egal ob Ab Hof oder Wieselburger Messe – weit weniger Aussteller und Besucher bedeuten. Und damit bliebe neben dem kurzfristigen wirtschaftlichen Schaden auch ein langfristiger Imageschaden.

Umfrage beendet

  • Absage von Messe und Volksfest: Ein Schaden auch für die Region?