Sicherheit muss das wert sein. Über das Bus-Chaos zu Schulbeginn in vielen Teilen des Bezirks.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 10. September 2019 (05:36)

Die Sicherheit ihrer Kinder – ein Thema, das für Eltern nicht emotionaler sein könnte. Und genau das ist der Grund, warum Eltern und Politik seit dem ersten Schultag auf die Barrikaden steigen. Denn der neue Busfahrplan hat nicht nur Abfahrtszeiten verschlechtert und Wartezeiten verlängert, sondern zwingt Kinder (auch Taferlklassler) zu Fuß über die Straße zu laufen. Das heißt: Sechsjährige Volksschulkinder müssen bis zu 1,4 Kilometer Fußweg auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. Warum? Damit der Bus schneller vorankommt.

Was das bei den Eltern auslöst? Stress und Angst. Genau das, was eigentlich durch einen gesicherten Schülertransport vermieden werden sollte.

Dass sich jetzt das Land einschaltet und bei den betroffenen Eltern entschuldigt ist ein guter Anfang. Noch wichtiger wird es aber sein, dass jedes einzelne Problem schnellstmöglich abgehandelt und gelöst wird. Auch wenn die Materie komplex ist, die Sicherheit der Kinder muss das wert sein.