Standortvorteil Downloadraten. Über die Notwendigkeit des Breitbandausbaus auch am Land.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 19. August 2020 (05:23)

Im Stadtgebiet von Wieselburg muss man nicht lange nachdenken. Dort gehört schnelles Internet mit Downloadraten von bis zu 1 Gigabit/Sekunde durchaus zum Alltag – sofern man sich diese Raten leisten will. Aber viele wollen, weshalb auch die privaten Anbieter durchaus bereit sind, entsprechend in die Infrastruktur zu investieren.

Anders in den wirklich ländlichen Regionen. Breitband in dünn besiedelten Siedlungsgebieten zu verlegen, gleicht fast schon Luxus. Luxus, den sich private Anbieter nicht leisten. Da muss die öffentliche Hand mithelfen. Der Bund macht dies mit der Breitbandmilliarde. Allerdings bedarf es Co-Finanzierungen und entsprechenden Ausbauplänen durch die Gemeinden.

Schnelles Internet und hohe Downloadraten sind wirtschaftliche Standortvorteile und gehören im Zeitalter des Streamens und Homeoffice mittlerweile auch in den privaten Haushalten zur Lebensqualität. Spätestens seit Corona sollte das allen bewusst sein.