Wenn das Feuer richtig brennt. Über die Breitbandinitiative in der Marktgemeinde Randegg.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 22. Oktober 2019 (05:00)

Der Franzenreitherberg in Randegg – ein „sehr ländlicher Raum“ – hängt am Glasfasernetz. Ein praktisch nur aus entlegenen Bauernhöfen bestehender Ortsteil, der unter normalen Umständen vom Breitband nur träumen darf, hat jetzt zu 100 Prozent die Technologie der Zukunft in den Haushalten.
Der Verdienst eines jungen, heute 28-jährigen Mannes.

Matthias Repper konnte nicht nur seine Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger und die Randegger Gemeinderäte, sondern auch die Bevölkerung und die beteiligten Firmen für das Projekt Breitbandausbau begeistern. Trotz vieler schwieriger Schritte spürt man, wie noch immer das Feuer in ihm brennt. Bis Ende 2020 soll jeder Haushalt in Randegg die Möglichkeit zur Anbindung an das Glasfasernetz haben.

Für viele vor einigen Monaten noch unvorstellbar. Umso mehr darf man den Randeggern zu ihrem Mut und ihrer Eigeninitiative bereits jetzt gratulieren. Sie sind Vorbild für eine Gemeinde im ländlichen Raum, die nicht jammert, sondern tut.