Wenn man nur genug strampelt. Über die Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung in Gaming.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 21. Januar 2020 (02:55)

Sie kennen das Gleichnis von den beiden Mäusen, die in einen Milchkessel fallen? Die eine ergibt sich ihrem Schicksal und ertrinkt. Die andere kämpft dagegen an, strampelt so lange, bis aus der Milch Butter wird und sie rausklettern kann.

Was hat dieses Gleichnis mit der Landwirtschaftlichen Fachschule in Gaming zu tun? Viel, denn hätte es dort nicht Leute wie VP-Landtagsabgeordneten Anton Erber gegeben, dann wäre das Schicksal der Schule besiegelt gewesen. 2016 verkündete die damalige VP-Bildungslandesrätin Barbara Schwarz das Aus für die LFS Gaming. Erber war einer der ersten, der gegen dieses Aus ankämpfte. Er strampelte – auch gegen die eigenen Partei-Granden. Der erste Erfolg war eine Standortgarantie für Gaming, der zweite die Übernahme der Schule durch die Caritas – neues Schulkonzept inklusive. Jetzt ist Gaming Vorreiter für ganz Österreich für die fünfjährige Sozialbetreuungs- und Pflegeausbildung mit Matura. Das Strampeln hat sich bezahlt gemacht. Gratuliere!