Wertschätzung ist das Mindeste. Über den lobenswerten Einsatz der Landjugendmitglieder.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 02. September 2020 (02:53)

Wenn bis weit nach Mitternacht gehämmert, gebohrt, gesägt, genagelt oder geschraubt wird. Wenn sich Jugendliche von Freitagabend bis Sonntagnachmittag 42 Stunden lang ohne viel Schlaf in den Dienst der Allgemeinheit stellen und Projekte mit Mehrwert für die gesamte Gemeinde schaffen. Dann ist die Zeit des Landjugend-Projektmarathons gekommen. Heuer mit der Rekordbeteiligung von 130 Gruppen in NÖ. Im Bezirk nahmen vier Gruppen Projekte in Angriff, die den Mitgliedern bei Regen und Sonnenschein einiges abverlangten.

Umso mehr gilt es, diese Leistungen der Jugend zu schätzen. Doch leider ist das nicht immer der Fall. Vor zwei Jahren wurde das damalige Projekt der Scheibbser LJ, die Hundeauslaufzone, nur 14 Tage später verwüstet. Beim Mostbrunnen in Oberndorf wird nur entnommen, ohne zu zahlen. Ein Appell an alle: Schätzt diese Leistungen, sonst wird man die Jugend nicht mehr dazu motivieren können – und dann gibt es all diese schönen Plätze so nicht.