Wo er recht hat, hat er recht .... Über die Forderung nach einem 70er auf der LB25 in Wieselburg.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 03. September 2019 (03:19)

„Auch wenn ein 70er Rücksichtslosigkeit und Unachtsamkeit nicht ausschließen wird können, so ist es ein Lenkungssignal“, sagt Walter Haslinger, CEO von Bioenergy 2020+, nach den zwei Verkehrsunfällen innerhalb von 24 Stunden unmittelbar vor dem Technologie- & Forschungszentrum Wieselburg.

Haslinger hat beide Unfälle durchs Fenster gesehen. Jetzt ist er Sprachrohr für die Anrainer sowie seine Mitarbeiter und fordert eine Verlängerung der 70 km/h-Beschränkung. Diese würde Sinn machen. Denn jetzt verleitet das kurze 100 km/h-Stück vor dem Gewerbegebiet zu manch riskantem Überholmanöver – daran ändern die beiden Abbiegespuren nichts. Klar, zu viele Geschwindigkeitsbegrenzungen auf einer Bundesstraße können ein Hemmschuh für den Verkehr sein.

Aber nachdem der „Durchzugsverkehr“ ohnehin bald auf der Umfahrungsstraße rollen soll, wäre der Lückenschluss der 70er-Zone in diesem Bereich nur eine vorgezogene Maßnahme in die Verkehrssicherheit.