Den Mutigen gehört die Welt

über David Affengrubers Wechsel zum SK Sturm Graz.

Erstellt am 16. Juni 2021 | 02:11

Sportberichterstattung ist oft sehr floskelbehaftet. Das ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber der Leser weiß zumindest sofort, wovon die Rede ist. Diese Zeilen sollen und wollen keine Ausnahme bilden, sondern ohne Umschweife auf den leicht verständlichen Punkt kommen: David Affen gruber hat mit dem Wechsel zum SK Sturm Graz den nächsten Schritt in seiner Karriere gemacht.

Der junge Wieselburger krönt ein für ihn bisher ungemein erfolgreiches Jahr — Meisterschaft und Cup-Sieg mit Salzburg, Vize-Meister mit Liefering — und unterschreibt den ersten großen Profivertrag seiner Laufbahn. Und das bei einem der klingenden heimischen Namen: Sturm Graz. Eine gewichtigere Rolle als der Name hat aber wohl Affengrubers Gefühl gespielt. Und das war von Beginn an gut. Schnell stand für ihn fest: „Das passt.“

Der heute 20-Jährige ist früh in die Akademie von Salzburg gewechselt, ein mutiger Schritt. Jetzt verlässt er diese zweite Heimat, das gewohnte Umfeld. Möge der Mut auch diesmal belohnt werden. (Ja, eine Floskel. Weil sie passt.)