Der Wille zur Zusammenarbeit. Christian Eplinger über Generationswechsel, hehre Ziele und deren Realität. Mit dem (angekündigten) Rücktritt von Johann Schagerl wird es in Steinakirchen knapp zehn Monate vor der nächsten Gemeinderatswahl 2015 zu einem Generationswechsel kommen.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 18. Februar 2014 (23:59)
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Mit dem (angekündigten) Rücktritt von Johann Schagerl wird es in Steinakirchen knapp zehn Monate vor der nächsten Gemeinderatswahl 2015 zu einem Generationswechsel kommen. Der 60-jährige Johann Schagerl, seit 40 Jahren in der Gemeindepolitik und seit 1998 Bürgermeister, macht Platz für seinen um fast 26 Jahre jüngeren Vize Wolfgang Pöhacker.

Dieser geht mit hehren Zielen in sein Amt. Er will ein Bürgermeister für alle Steinakirchner sein. Parteipolitik soll eine untergeordnete Rolle spielen, so wie auch das bündische Denken innerhalb der ÖVP. Zusammenarbeit bot er daher, sofort nach seiner Nominierung durch den Parteivorstand, der in Steinakirchen durchaus etwas lauteren SPÖ-Opposition an. Diese zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut und wartet auf eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Der Wille ist also auf beiden Seiten vorhanden. Ob dieser nach den nächsten Wahlen 2015 auch wirklich gelebt wird, wird stark vom Wahlergebnis selbst abhängen. Denn derzeit ist diese bei einem Mandatsverhältnis von 17:4 nur bedingt nötig.