Die Weitergabe der Fackel

Erstellt am 25. Juli 2017 | 05:00
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Armin Grasberger über die 46. Auflage der Erlauftaler Radsporttage.

So spannend ein Neuanfang auf den ersten Blick auch ausschauen mag, steckt in ihm doch auch stets die Gefahr des Scheiterns. Umso schöner ist es dann, wenn ein Plan funktioniert. Das wusste schon der legendäre Colonel John „Hanibal“ Smith vom ebenso legendären A-Team.

Der ist nun allerdings eine fiktive Figur, fällt als Gesprächspartner somit eher aus. Gernot Frais, Obmann des RC Purgstall, ist wiederum ganz und gar nicht fiktiv. Erstmals gingen unter seiner Ägide die traditionsreichen Erlauftaler Radsporttage über die Bühne. Und wenn Frais über das vergangene Wochenende spricht, ist ganz viel Zufriedenheit zu spüren. Gemeinsam haben die neue Führungsmannschaft und die langgedienten RC-Funktionäre ein 1A-Event über die Bühne gebracht. Die eingegangenen Risiken haben sich bezahlt gemacht.

Jetzt ist es aber eben so, dass eine derart große Veranstaltung nicht einfach so aus dem Boden gestampft werden kann. Die Jungen können nur auf jenem Fundament aufbauen, das die Alten über Jahrzehnte hinweg mühsam gelegt haben. Und das war im Fall der Erlauftaler Radsporttage hervorragend. Natürlich gibt es noch Kleinigkeiten zu verbessern, können da und dort Abläufe optimiert werden. Die Weitergabe der Fackel darf aber getrost als gelungen betrachtet werden.