Es gibt immer Gesprächsstoff. Armin Grasberger über das rotierende Trainer-Karussell.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 28. November 2017 (05:00)

Spielfreie Zeit = Transferzeit. Eine Gleichung so einfach wie zutreffend. Im Normalfall ist es ja so, dass sich die schreibende Zunft landauf-landab mit Geschichten aus dem Transferkarussell über Wasser halten kann. Inhaltlich gesehen. Allein, es tut sich nix. Zumindest auf den Bezirk Scheibbs bezogen. Einzig der Abgang von Wieselburgs Marek Kascak in Richtung St. Veit ist zu vermelden. Wirklich überraschend kam der allerdings auch nicht.

Was dafür heuer umso mehr überrascht, ist der Umstand, dass sich das Transferkarussell in einem anderen Bereich deutlich schneller dreht als gewohnt. Im Herbst/Winter 2017 sind Trainerwechsel en vogue. Den Anfang machte Martin Elser, der noch während der Herbstsaison sein Amt beim ASV Kienberg/Gaming berufsbedingt niedergelegt hatte. Nach Ablauf der Hinrunde tat es ihm Wieselburgs Damen-Trainer Harald Schobersberger gleich. Und bei den Braustädter Herren wurde die Zusammenarbeit mit Heinrich Steiner ebenfalls beendet. Knapp jenseits der Bezirksgrenze folgte mit der Entlassung von Martin Parb beim ASK Ybbs jüngst der nächste Akt.

Eines zeigen diese ungewöhnlichen Aktivitäten jedenfalls deutlich. Als Fußballfan hat man es definitiv gut. Denn: Es wird immer Gesprächsstoff geben.