Freunde, Freizeit und Fußball. Armin Grasberger über Verletzungspech und große Löcher im Alltag.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 29. August 2017 (11:27)

Zwei- bis dreimal pro Woche Training, dazwischen im Idealfall die eine oder andere Einheit in Eigenregie und dann noch das Match am Wochenende. Alles inklusive Vor- und Nachbereitungszeit, An- und Abreise. Der Fußball nimmt im Leben sämtlicher (Bezirks)Kicker einen Platz ein, dessen Ausmaße Außenstehende in den seltensten Fällen erahnen können.

Selbstverständlich schaut das in jeder Sportart ähnlich aus. Um den Rahmen nicht zu sprengen konzentrieren wir uns an dieser Stelle aber eben auf Fußballer. Denn leider gibt es drei aktuelle Beispiele, die unterstreichen, worauf diese Zeilen hinauslaufen sollen. Wird ein Hobby in einem derartigen Umfang betrieben, wie eingangs beschrieben, dreht sich so gut wie das ganze Privatleben darum.

Und die Sportler tun das ja auch gerne. Passiert dann aber etwas Unvorhergesehenes, das die Routine durcheinanderwirbelt, reißt das ein großes Loch in den Alltag. Wieselburgs Patrick Göbl, Kienberg/Gamings Markus Nadler und Göstlings Raphael Käfer werden ihren Teams längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Verletzungsbedingt. Bitter für die Teams, noch bitterer für die Spieler.

Also an alle Kicker da draußen: Genießt die Zeit, die ihr mit euren Freunden auf dem Platz stehen könnt. Das ist die beste Zeit.