Gesucht und endlich gefunden

Über die Neuzugänge in Steinakirchen.

Erstellt am 17. Dezember 2019 | 01:00
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Generell hat es den Anschein, als versinke der Fußball-Bezirk bereits in (vor-)weihnachtlicher Ruhe. Nach den früh fixierten Neuzugängen beim SC Wieselburg hat sich nicht mehr viel getan. Die Vereine geben sich eher abwartend. Den Satz „Wenn einer an uns herantritt, hören wir uns das schon an“, hört man allerorts von Nord bis Süd, Ost bis West. Alle Vereine verhalten sich ruhig.

Alle Vereine? Nein. Im Kleinen Erlauftal wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Die ÖTSU Steinakirchen hat bekanntlich einen neuen Spielertrainer verpflichtet, und der ließ bereits seine Beziehungen spielen. Zwei Neuzugänge vermeldeten die Steinakirchner vergangene Woche. Bernd Hintersteiner für die Offensive, Michael Aigner für die Defensive. Ein „bulliger Angreifer“ soll noch kommen.

Die Union hat lange nach Erfahrung gesucht. Jetzt scheint sie sie endlich gefunden zu haben. Das alles bringt natürlich keine Punkte. Die Tabellensituation erscheint weiterhin trist. Es kommt viel Arbeit auf Neo-Spielertrainer Rainer Hudler zu. Dessen war er sich bewusst, als er sich für das Engagement bei den Erlauftalern entschlossen hat. Allerdings können die Neuverpflichtungen schon eine Art Weckruf sein. Eine Moralinjektion. Ein Signal, das zeigen soll: „Wir haben noch lange nicht aufgegeben. Wir sind noch da.“ Es dürfte ein höchst spannendes Frühjahr werden.