Im Keller brennt noch Licht. Über die angespannte Situation in Steinakirchen.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 22. Oktober 2019 (01:00)

Für Schwanengesänge ist es freilich noch zu früh. Viel Wasser fließt die Kleine Erlauf noch hinunter, ehe die Abstiegsfrage in der 1. Klasse West geklärt sein wird. Mit ziemlicher Sicherheit spielt aber die ÖTSU Steinakirchen in der Beantwortung dieser eine große Rolle. Drei Punkte hat die Truppe von Interimstrainer Robert Erber in der laufenden Saison erst erobert, dabei keinen einzigen Sieg eingefahren, lediglich drei Mal remisiert.

Aber wer, wenn nicht die Steinakirchner können sich noch aus der aktuell misslichen Lage befreien? In den vergangenen Jahren waren die Erlauftaler so etwas wie die Überlebenskünstler der 1. Klasse West. Immer wieder dachte der geneigte Beobachter, dass es sie jetzt erwischen müsste. Immer wieder blieben sie aber drinnen. Steinakirchen kann Abstiegskampf.

Klar ist allerdings, dass aktuell zu wenig gezeigt wird. Die 2:6-Watschn gegen Hausmening verdeutlichte das nochmals. Und dann ist da noch die Trainerfrage; die ungeklärte. Steinakirchen führt Gespräche. Potenzielle Kandidaten zieren sich aber, wollen scheinbar noch den Herbst abwarten, um zu wissen, woran sie wirklich sein würden. Punktezuwachs wäre also nicht nur gut für das Selbstvertrauen, sondern würde auch Steinakirchens Attraktivität für neue Trainer erhöhen.