Jeder trägt Verantwortung. Über die verständliche „Flucht“ in die Natur.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 06. Januar 2021 (04:59)

Hochkar, Ötscher, Maiszinken, Lunzer See, Turmkogel, Hochbärneck oder Hochkogel. Sie alle (und viele mehr) hatten in den vergangenen Tagen eines gemeinsam: gut gefüllte Parkplätze. Egal ob mit oder ohne Skibetrieb. Sonne tanken, die frische Luft genießen und raus in den Schnee. Das war das Ziel vieler in den Ferien. Wer kann‘s verdenken?

Ach ja, da ist doch was. Lockdown. Eigentlich herrschen strikte Ausgangsbeschränkungen. Aber zur „physischen und psychischen Erholung“ darf man raus. Dass zu diesen „Erholungsmaßnahmen“ das gemeinsame Sonne-Sitzen, vielleicht noch mit einem heißen Tee oder anderen Getränk, zählt, ist eher unwahrscheinlich. Auch wenn es der Psyche sicher guttut.

Nichtsdestotrotz liegt es einmal mehr in unserer Eigenverantwortung, wie wir uns verhalten. Das Positive: Im Freien ist die Ansteckungsgefahr auch im Winter geringer. Aber sie ist vorhanden. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Zum Schutz von uns und den anderen.