An Pernkopf führt kein Weg vorbei. Christian Eplinger über den logischen neuen Landeshauptmann-Stellvertreter.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 24. Januar 2017 (04:37)

Am 17. August dieses Jahres wird Stephan Pernkopf 45 Jahre alt. Diesen Geburtstag sollte der Wieselburger als Landeshauptmann-Stellvertreter feiern können. Denn nach den Ereignissen der Vorwoche ist das der logische Schritt in der ÖVP NÖ.

Dem Bauernbündler Erwin Pröll folgt die ÖAABlerin Johanna Mikl-Leitner als erste Landeshauptfrau von Niederösterreich. Damit muss – wenn man der Historie des Landes und der Bünde-Logik innerhalb der ÖVP folgt – der Bauernbund zumindest den Landeshauptmann-Stellvertreter stelle. Und dazu eignet sich niemand besser als Stephan Pernkopf, der sich seit mittlerweilen acht Jahren als Agrarlandesrat bewährt hat.

Bleibt nur die Frage nach dem Ressort. Bislang hatte der Landeshauptmann-Stellvertreter stets das Finanzressort inne. Für Stephan Pernkopf wäre auch das kein Neuland, war er doch schon zu Josef Prölls Finanzministerzeiten dessen Büroleiter – wenn auch nur drei Monate. Für die Region wäre ein Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf auf alle Fälle ein Gewinn – egal ob mit oder ohne Finanzressort.