Berlin kommt noch zu früh. Raimund Bauer über die Verletzung von Dominik Distelberger.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 24. Juli 2018 (05:00)

Mühsam gestalteten sich die letzten Wochen für Dominik Distelberger. Die Probleme mit der Achillessehne hinderten den Zehnkämpfer, sich intensiv auf die Europameisterschaft in Berlin vorzubereiten.

Kurzfristig biss der Athlet der Union VB Purgstall für die Staatsmeisterschaft in Klagenfurt die Zähne zusammen und trainierte auch in den letzten Wochen in Hinblick auf die EM. Zwar gelang ihm im Weitsprung der Vize-Staatsmeistertitel, doch im Stabhochsprung und über die 110 Meter Hürden kam kein Ergebnis zustande. Der Grund: Schmerzen traten wieder an der Ferse auf. Die Absage beim letzten Bewerb verständlich.

Denn es bringt Distelberger nichts, wenn sich eine schlimmere Verletzung wie ein Achillessehnenabriss auftut. Denn dann wäre Distelberger für mehrere Monate außer Gefecht. Bis er dann wieder in der Spitze der Zehnkampf-Elite angekommen wäre, würde es weitere Monate dauern.

Die Probleme mit der Achillessehen sind noch nicht ganz überstanden. Der Wille, bei der Europameisterschaft mit am Start zu sein, ist da und spricht für die Einstellung des Leichtathleten. Dennoch scheint der internationale Einsatz nach Klagenfurt noch ein wenig zu früh zu kommen.