Der Zwiespalt des Peter Sch.

über die Lackenhofer Hassliebe zu Peter Schröcksnadel.

Erstellt am 02. Dezember 2020 | 05:16
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Seit Donnerstag ist Feuer am Dach in Lackenhof. Einen Tag vor der Gesellschaftersitzung preschte das Land mit einer Pressemeldung vor und wetterte gegen den noch internen Vorschlag, die Ötscherlifte im Coronajahr nicht aufzusperren. Dass Peter Schröcksnadel und sein Sohn Markus als Geschäftsführer der Schröcksnadel-Gruppe und damit auch als Hauptgesellschafter der Ötscherlifte darüber „not amused“ waren, kann man sich vorstellen. Wirtschaftlich wäre die Überlegung, sich heuer voll auf das Hochkar zu konzentrieren – auch dort steht es 60:40 zwischen Schröcksnadel-Gruppe und Land –, vermutlich gar nicht die falscheste.

Aus regionalpolitischer Sicht könnte sie aber fatale Folgen haben. Daher ist der Aufschrei der Lackenhofer und des Landes verständlich. Nur, auch Peter Schröcksnadel steckt im Zwiespalt. Denn bundesweit macht er als ÖSV-Präsident für die Öffnung der Skigebiete Stimmung. Dass er dann gerade eines seiner Skigebiete geschlossen halten will, passt gar nicht ins Bild.