Die Weichen sind gestellt. Christian Eplinger über die Nominierung von Peter Reiter als Vizebürgermeister.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 05. Dezember 2017 (05:40)

„2020 werde ich sicher nicht mehr kandidieren.“ Mit dieser Aussage, getroffen bereits bei den Gemeinderatswahlen 2015, eröffnete Wieselburgs Bürgermeister Günther Leichtfried die Spekulationen rund um seine mögliche Nachfolge.

Lange Zeit galt Sepp Leitner als aussichtsreichster Kandidat. Seine Rückkehr in den Gemeinderat 2015 verstärkte dies. Doch der ehemalige Landesparteivorsitzende der SPÖ Niederösterreich hat scheinbar genug von der Politik. Gemeinderat ja, mehr aber nicht. Job und vor allem Familienleben gehen vor.

Umso mehr Gewicht erhält damit die Nominierung von Peter Reiter zum Vizebürgermeister. Der 55-jährige Bezirksstellenleiter der Arbeiterkammer Melk ist ein langjähriger Wegbegleiter von Leichtfried und genießt auch dessen Vertrauen. Es ist daher eine Weichenstellung, die die Vizebürgermeisterwahl bei der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember erfolgt. Eine Weichenstellung für die Zukunft von Wieselburg. Leicht hat es der Nachfolger von Günther Leichtfried, der seit 1997 Bürgermeister ist, ohnehin nicht – egal wie er heißen wird. Die Fußstapfen sind sehr groß.