Es ist, wie es ist oder wie ist es?. Christian Eplinger über den Wechsel an der Konzernspitze von ZKW.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 28. März 2017 (02:08)

969 Millionen Euro Gesamtumsatz, über 7.500 beschäftigte Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Amerika und Asien. ZKW, der Lichtsysteme Spezialist aus Wieselburg, ist längst zu einem internationalen Big Player der Automotiveindustrie geworden. Eine Erfolgsstory.

Dennoch wollen zwei wesentliche Autoren dieser Geschichte diese nicht mehr fortschreiben. Im Vorjahr war es Hubert Schuhleitner, jetzt Jürgen Antonitsch – CEO und CTO der ZKW Group. Zwei Quasi-Standort-Garanten für Wieselburg in der Konzernleitung. Beide gingen laut offiziellen Aussagen „auf eigenen Wunsch“.

Nur war wirklich alles so freiwillig? Ist der Top-Manager-Job nur eine gewisse Zeit lang auszuhalten? Dann krankt das System. Oder gibt es im Hintergrund andere Drahtzieher? Der Überraschungseffekt und die Schnelligkeit der Abwicklung waren in beiden Fällen verblüffend. Sei es, wie es sei. Für die Region ist es auf alle Fälle schade. Schuhleitner und Antonitsch waren zwei Führungskräfte aus der Region, denen diese sehr am Herzen gelegen ist. Mal sehen, wie stark das deutsche Herz für Wieselburg schlägt.