Es kann nur besser werden. Armin Grasberger über die triste Lage beim FC Göstling.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 18. September 2018 (04:00)

Fünf Spiele, null Punkte. Vier erzielten Treffern stehen 22 erhaltene gegenüber. Das Torverhältnis von -18 spricht Bände. Die Lage beim FC Göstling ist, mit einem Wort, trist.

Aber nicht hoffnungslos. Denn erstens kann es gar nicht mehr schlechter werden. Die einzige Richtung, in die sich die ganze Angelgenheit in den nächsten Wochen entwickeln kann, ist aufwärts. Zweitens stehen einige verletzte Stützen vor dem Comeback.

Und drittens stimmt der Spielkalender die Ybbstaler doch ein klein wenig optimistisch. Mit Opponitz, Ferschnitz, Strengberg und Aschbach sah sich der FC in den ersten fünf Runden vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegenüber. Das mag zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison zwar noch nicht allzu aussagekräftig sein, komplett jenseitig ist die Argumentation allerdings auch nicht.

Am kommenden Wochenende wartet das Derby in Hollenstein. Die Gastgeber schwimmen aktuell auf einer Welle der Euphorie, belegen Tabellenplatz drei und kassierten mit dem 0:3 bei Tabellenführer Allhartsberg in der vergangenen Runde erst ihre Premierenniederlage in dieser Spielzeit. Göstlings Vorteil? Sie können nichts mehr verlieren. Vielleicht setzt ja grade das Nachbarschaftsduell jene Energie frei, die es braucht, um die Rote Laterne abzugeben.