Es kann (und wird) passieren. Über das stets schwebende Schwert des Damokles.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 24. Dezember 2019 (05:00)

Es geht oft so schnell. Und erst, wenn man etwas nicht mehr hat, weiß man zu schätzen, was man gehabt hat. Beim Schnupfen, zum Beispiel. Die Vorzüge einer freien Nase werden uns erst dann so richtig bewusst, wenn nix mehr geht. Nebenhöhlen zu,

Wohlbefinden weg. Anderes Beispiel: Sportverletzungen. Jetzt sind die mit einer Verkühlung natürlich nicht zu vergleichen und in ihren möglichen Auswirkungen gravierender, endgültiger. Auch hier gilt allerdings: Daran denken tut fast niemand. Bis es halt soweit ist. Und das ist ja auch verständlich. Wer ständig mit den Bildern des größtmöglichen Unfalls im Kopf herumläuft, kann sich nicht konzentrieren, und schon gar keine sportlichen Höchstleistungen abrufen.

Es gibt nur eine Sache, die getan werden kann. Man kann das Verletzungsrisiko minimieren. Auf mehrere Arten und Weisen. Eine gut trainierte Muskulatur schützt Sehnen und Gelenke zum Beispiel äußerst effektiv. Das Verbot von Sliding-Tacklings beim Hallenfußball andererseits ist eine (notwendige) präventive Wohltat für den gesamten Bewegungsapparat.

Passieren kann (und wird) immer etwas. Sport ist eben Sport. In einem stillen Moment darf man sich also gerne drüber freuen, wenn alles schmerzlos läuft. Oder man frei durch die Nase atmen kann.