Es passt ins neue Selbstbild. Über die Aktivitäten beim SC Gresten-Reinsberg.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 14. Januar 2020 (02:56)

„Ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen eine Vollzugsmeldung geben können.“ So kommentierte Karl Loibl, Trainer des SC Gresten-Reinsberg, die Gerüchte um die kurz bevorstehende Verpflichtung eines erfahrenen Außenspielers. Der SCG zählt zu den Meisterschaftsfavoriten in der 2. Klasse Alpenvorland, führte die Tabelle lange Zeit an, musste aber gegen Ende der Hinrunde Rückschläge hinnehmen.

Trotzdem: Noch ist alles drinnen. Das wissen auch die Verantwortlichen. „Die Chance ist da, wir erkennen sie und werden alles dafür tun“, verspricht Loibl. Der anstehende Neuzugang und der offensive Umgang mit den Saisonzielen: Gresten-Reinsberg beschreitet neue Wege. „Wir sehen uns als Verein für die 1. Klasse“, sagte Obmann Johann Wolmersdorfer vor einigen Monaten.

19 Jahre war der SCG dort, jetzt wollen die Erlauftaler zurück. Deshalb ist man auch vom einst selbst ausgegebenen Jugend-Mantra abgewichen. Erster Beweis dafür war die Rückholaktion der beiden erfahrenen Eigengewächse Florian Zellhofer und Tobias Heigl. Dringend benötigte Routine für eine gute, aber unerfahrene Truppe. Die wohl anstehenden Aktivitäten setzen diesen Weg fort und passen somit ins neue Selbstbild des SC Gresten-Reinsberg.