Frisches Blut ist eine Chance. Christian Eplinger über die Direktorenneubesetzungen im Bezirk.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 10. Juli 2018 (03:49)

Der Schulbetrieb ist mitunter ein eingefahrenes Konstrukt. Man kennt die Abläufe, wiederholen sie sich doch im Grunde genommen Jahr für Jahr. Man kennt fast alle handelnden Personen. Weiß, wie dieser oder jener Kollege zu „behandeln“ ist.

In der Volksschule Steinakirchen und der Sportmittelschule Scheibbs wird der Schulstart in acht Wochen ein anderer sein. Dort wird es neue Direktoren geben – und das, nachdem die „alten“ immerhin 17 beziehungsweise 16 Jahre an der Spitze dieser Schulen gestanden sind. In beiden Schulen haben sich externe Kandidaten durchgesetzt, wobei es in Steinakirchen ohnehin keine internen Bewerber gegeben hat.

Die Lehrer dieser beiden Schulen verspüren mitunter heuer ein gewisses Kribbeln. Was wird der/die Neue anders machen? Neu zu sein ist die Chance, die eine oder andere mitunter verkrustete Struktur aufzubrechen und neue Ideen einzubringen. Behutsam, mit Fingerspitzengefühl. Alles umzukrempeln, wäre fatal. Denn „die Alten“ haben ihre Sache auch nicht schlecht gemacht. Dennoch: Frisches Blut verlangt auch nach neuen Ansätzen.