Gesucht und (bald) gefunden. Über den Wechsel von Mario-Tiberiu Dragodan nach Wieselburg.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 08. Juli 2020 (04:45)

Der Name schwirrte schon ein Zeitl durch die regionale Fußballwelt. Im gleichen Atemzug wurde aber immer wieder von größeren oder kleiner Problemen berichtet. Nach langem Hin und Her darf der SC Wieselburg aber nun endlich seinen ersehnten Stürmer in der Braustadt willkommen heißen. Mario-Tiberiu Dragodan soll ab sofort für die Tore sorgen. Dass er knipsen kann, hat er zur Genüge bewiesen. Wieselburg geht mit der Verpflichtung ein überschaubares Risiko ein.

Dragodan war der erklärte Wunschspieler von Trainer Rudolf Vogel. So klang das in der ersten Reaktion dann auch. „Gott sei Dank! Ich bin froh, dass er nun endlich bei uns ist.“ Der Trainer bastelt sich stückerlweise ein Team nach seinen Vorstellungen zusammen. Über „eine außergewöhnlich schnelle Offensivabteilung“ verfüge der SCW nun. Vogel selbst genoss den Ruf eines produktiven Torjägers. Wo er auch hinkam: Er traf. Seine Komfortzone war die Offensive. Dort fühlte er sich wohl, dort war er zuhause.

Und so möchte er auch spielen lassen. In Wieselburg machten ihm Verletzungs- und Abstiegssorgen immer wieder einen fetten Strich durch die Rechnung. Diese Herausforderungen hat Vogel gemeistert. Langsam aber sicher nimmt der Kader des SCW nun jene Form an, die zum Trainer passt.